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  Große und kleinere Ereignisse in der Geschichte der Stadt Bühl


um 8000 v.Chr. - Bei Bauarbeiten im Jahr 1897 auf dem Gebiet des Stadtteils Altschweier fand man ein Steinbeil und einige Pfeilspitzen. Diese frühgeschichtlichen Funde sind ein Beleg für die Besiedlung des Bühler Gebietes bereits in der Steinzeit

ca. 100 n.Chr. - Von den Römern angelegte Straßen und Wege durchzogen das Land. So wurden auch auf dem Bühler Gebiet zwei so genannte Meilensteine gefunden. Das Original eines der beiden Steine steht momentan noch im Badischen Landesmuseum in Karlsruhe, er soll aber zur Eröffnung des neuen Bühler Stadtgeschichtlichen Museums dort zu sehen sein. Eine originalgetreue Nachbildung steht auch vor dem Rathaus in Bühl. Dieses Rathaus (eine frühere Kirche) steht teilweise auf den Grundmauern eines warscheinlich römischen Militärgebäudes. Auf dem Bergvorsprung der Burg Windeck befand sich vermutlich ein römischer Wachturm.

12. Jhdt. - Bau der Burg Alt-Windeck im 12. Jahrhundert durch die Herren von Windeck.
Als Burgruine erhalten sind heute die beiden Burgtürme, die Ringmauer und die Giebelmauer eines der Palasgebäude.

1149 - Aus diesem Jahr stammt der älteste noch existierende Beleg, in dem ein Ort "buhel" erwähnt wird, jedoch ist nicht sicher ob damit tatsächlich die heutige Stadt Bühl gemeint ist. Daher ist die Überlieferung sehr zweifelhaft.
Buhel ist das mittelalterliche Wort für Hügel bzw. mäßige Anhöhe.

1154 - Aus diesem Jahr stammt die älteste bis heute erhaltene Urkunde, in der der Ort Vimbuch, heute ein Stadtteil von Bühl, erwähnt wird.

1283 - Mindestens seit 1283 (belegt durch eine Urkunde des Klosters Schwarzach) war das Dorf, das jetzt mittelhochdeutsch "Bühel" geschrieben wurde, der Hauptbesitz der Herren von Windeck, bis zum 16. Jahrhundert. Das Dorf gehörte zum Besitztum der Grafen von Eberstein, die es den Windecker zum Lehen gaben.
Altschweier erscheint urkundlich zum erstenmal im als Algeswillare oder Algeswilre. Eine in Latein geschriebene Urkunde im Codex Reichenbachensis dokumentiert die Verschenkung von Land an das Kloster Reichenbach durch Luodobert von Staufenberg.

1324 - Bereits im Jahr 1324 hatte das Dorf Bühl ein Gericht, besetzt mit einem Schultheißen und 12 Gerichtsleuten (Zwölfergericht). Damit verbunden war die Führung eines Gerichtssiegels. Dieses stellt symbolisch 3 Hügel dar und ist auch heute noch das Stadt-Wappen.

1370 bis 1371 - Fehde zwischen Reinhard von Windeck und der Stadt Straßburg, in Folge dessen der straßburgische Domprobst auf der Burg Windeck gefangen gehalten wurde.
Zweimal wurde deshalb die Burg belagert, konnte aber erfolgreich verteidigt werden. Bühl und seine Ländereien selbst wurden aber stark in Mitleidenschaft gezogen. Der Probst kam erst durch eine Lösegeld-Zahlung frei.

1403 - Noch zu Beginn des 15. Jh. besaß Ritter Reinhard von Windeck Gericht, Geleit und Zoll (sogenannte Gerechtsame) für das Dorf Bühl.
In diesem Jahr aber übergab er seinen Besitzanteil an Bühl an König Ruprecht von der Pfalz und erhielt diesen als Reichslehen zurück, zusammen mit dem Privileg für einen Wochenmarkt (Marktrecht).
Bald erlangte so z.B. der Hanfhandel in Bühl überregionale Bedeutung.

1438 - Erneute Bestätigung des Marktrechts für Reinhard von Windeck durch Kaiser Albrecht II.

1442 - Das Dorf erhält das Privileg für einen Jahrmarkt (Bauernmarkt)

1481 - Erneute Bestätigung des Marktrechts für Reinhard von Windeck durch Kaiser Friedrich III.

1488 - Bühl erhält ein Bürgerhaus.

1514 - Bauernaufstand, angezettelt von dem Steinmetz Bastian Gugel aus Altschweier als Reaktion auf Willkür-Maßnahmen in Sachen Steuer- und Zolleintreibung der markgräflichen Vögte.
Der Aufstand wurde aber niedergeschlagen, Gugel und weitere Anführer wurden hingerichtet.
Die Unzufriedenheit im ganzen Land hielt jedoch an und es kam 1525 zum Bauernkrieg.
Baubeginn der alten Kirche St. Peter und Paul, Bauende 1524

1592 - Mit dem Tod Jakobs von Windeck starb der letzte männliche Windecker. Das Bühler Reichslehen wurde eingezogen und gelangte schließlich an die Familie der Freiherren von Söltern, bei der es bis 1688 verblieb.

1605 - Bau des ersten Rathauses in Bühl.

1622 - Plünderung und Zerstörung der Stadt durch die Kroaten im "Dreißigjährigen Krieg" (1618-1648)

1689 - Zerstörung der Stadt durch französische Truppen im "Pfälzischen Erbfolgekrieg" (1688-1697, Königs Ludwig XIV [Sonnenkönig] kämpfte gegen die Habsburger um das Erbe von "Lieselotte v.d. Pfalz")

1703 bis 1707 - Bühl war Angriffspunkt im Verteidigungswerk der Bühl-Stollhofener Linie wärend des "Spanischen Erbfolgekriegs" (1701-1714, Ludwig XIV. und der deutsche Kaiser kämpften um die Besetzung des spanischen Throns).
Wieder hatte das die Zerstörung der Stadt zur Folge.

1790 - 1790 entstand aus den Verwaltungsämtern Bühl und Steinbach das Oberamt Yberg mit Sitz in Bühl. Ihm wurden auch die Gemeinden Stollhofen und Söllingen eingegliedert.

1803 - Baden wird Großherzogtum, was in den darauf folgenden Jahren zu großen Reformen hinsichtlich der Amtszuständigkeiten führte.

1805 - Bis zu diesem Jahr war Großweier unter Bühler Verwaltung, nach 1805 übernahm das Acherner Amt diese Tätigkeit.
Die Gemeinde Ottersweier wurde in diesem Jahr von Vorderösterreich an Baden abgetreten und unterstand jetzt dem Amt Bühl.

1834 - In diesem Jahr wurde die Gewerbeschule Bühl auf Verfügung des Großherzoglichen Bezirksamts eröffnet.
Der Unterricht fand in der Schulstube des Gemeindehauses statt.

1835 - Der Ort hatte nun 2800 Einwohner und so wurde dem "Marktflecken" Bühl wird durch Großherzog Leopold von Baden das Prädikat "Stadt" erteilt. Originaltext

1844 - In diesem Jahr wurde Bühl an das Badische Eisenbahnnetz (genauer gesagt an die Strecke Mannheim-Basel) angeschlossen, was auch hier das beginnende Industriezeitalter einläutete.

1859 - Am 25. März 1859 bekam Bühl die offizielle Genehmigung zur Einrichtung einer freiwilligen Feuerwehr.

1873 - Baubeginn der neuen Kirche St. Peter und Paul in neogotischem Stil, das Bauende war 1877.

1888 - Bau des neuen Rathauses an der Stelle der alten Pfarrkirche, der Kirchturm wurde in den Neubau mit einbezogen.

1897 - Bau einer Eisenbahn-Linie vom Bühler Bahnhof nach Bühlertal.
Hierbei wurden im Bereich des heutigen Stadtteils Altschweier Funde gemacht, die eine Besiedelung der Gegend im späten Neolithikum (ca. 8000 v.Chr.) beweisen.
Der Bahnbetrieb wurde aber bereits Ende 1956 wieder eingestellt und die Bahnanlagen abgebaut.

1908 - Gründung der Winzergenossenschaft "Affentaler Naturbauwein", Namensgeber der heutigen "Affentaler Winzergenossenschaft" im gleichnamigen Ortsteil von Eisental. Sie umfasst heute ca. 320 Hektar Reben-Anbaugebiet in Bühl und der näheren Umgebung.

1911 - Baubeginn der "Bühlerhöhe", heute ein weltbekanntes Schlosshotel an der Schwarzwaldhochstraße.

1924 - Wagshurst wurde bis 1936 dem Bezirksamt Bühl unterstellt, heute gehört es zu Achern.

1930 - Baubeginn der "Schwarzwaldhochstraße" als Aussichtsstrecke für den damals beginnenden Auto-Tourismus.
Die Kosten teilten sich die Städte Baden-Baden, Bühl und Achern.
Heute gilt sie als die berühmteste Panoramastraße Deutschlands.

1934 - Kappelwindeck wird eingemeindet

1971 - Eingliederung der Gemeinden Neusatz und Oberweier

1972 - Eingliederung der Gemeinden Balzhofen, Oberbruch und Eisental

1973 - Eingliederung der Gemeinden Altschweier, Moos, Vimbuch und Weitenung
Bühl wird im Zuge der Kreis- und Gemeindereform vom Ministerialrat des Landes Baden-Württemberg zur Großen Kreisstadt erklärt. Es verlor aber den Sitz des Landratsamtes (durch die Auflösung des Landkreises Bühl) und wurde in den neu gegründeten Landkreis Rastatt eingegliedert.

1993 - In diesem Jahr traf sich die internationale Radsport-Elite zur ersten Bühler Radrennsport-Veranstaltung, dem "Telekom Grand Prix", einem Paarzeitfahr-Wettbewerb.
Von 1996 bis 2003 wurde diese Veranstaltung durch den ebenfalls jährlich stattfindenden "LUK-Cup" abgelöst.
2004 fand die erste "LUK-Challenge" als Nachfolge-Veranstaltung des LUK-Cup statt. Sie ist wieder ein Paarzeitfahr-Wettbewerb.

Im neuen Jahrtausend - Bühl hat heute über 27.000 Einwohner. Eine starke Industrie und über 250 kleine und mittlere Unternehmen des Handwerks, Handels und der Freien Berufe stellen rund 18.500 Arbeitsplätze zur Verfügung. Aus dem früher landwirtschaftlich geprägten Amtsstädtchen Bühl wurde mittlerweile ein moderner Industrie-Standort.
2003 feierte die Stadt sein 600 Jahre altes Marktrecht.
Diese Zeittafel über die Bühler Geschichte wurde uns freundlicherweise von Jürgen Mayer zur Verfügung gestellt. Weitere Informationen erhalten Sie auf seiner Website.

 

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Letzte Aktualisierung: Sonntag, 19. November 2017

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